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Rhesus-Seren

Vollständige Palette an monoklonalen Rhesus-Seren

IgM Anti-D (MS-201) Mono-Type®
Besteht aus einem humanen, monoklonalen IgM-Antikörper, mit dem alle D-Varianten mit Ausnahme der Kategorie DVI nachgewiesen werden. Feldversuche haben gezeigt, dass das mit Rh33 assoziierte D-Antigen erfasst wird, ebenso die meisten Fälle einer schwachen D-Ausprägung (Du). Aufgrund des hohen Mindesttiters können Röhrchentests sofort zentrifugiert werden. Plattentests lässt man vor Ablesung 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen.

Combi Anti-D Mono-Type®
Ist ein Gemisch aus monoklonalen IgM-(Klon LDM3) und monoklonalen IgG-Antikörpern (Klon ESD1).

Starke Partner

Beide Reagenzien passen hervorragend zusammen: Sie zeigen mit Rh-positiven Erythrozyten vergleichbar stark positive Ergebnisse und reagieren mit einem hohen Prozentsatz von Dweak-Blutproben. In direkten Agglutinationstests (Röhrchentest mit sofortiger Zentrifugation oder nach Inkubation sowie auf Platten) erfassen beide Testseren die D-Kategorie DVI nicht und erfüllen damit die Anforderungen der deutschen Richtlinien1 für die Patientendiagnostik. Für die Untersuchung von Blutspendern oder zur Abklärung von diskrepanten Vorbefunden kann Combi Anti-D Mono-Type® zum indirekten Antihumanglobulintest weitergeführt werden. Hier werden alle Dweak sowie schwach reagierende D-Kategorien sicher erfasst.

Das ideale Paar für die D-Bestimmung

Rhesus D-Bestimmung für Patienten*
(z.B. potenzielle Transfusionsempfänger, Schwangere, Neugeborene)

IgM Anti-D (MS-201)
Mono-Type®

Combi Anti-D
Mono-Type®

Eigenkontrolle

Ergebnis/Anmerkung

pos.

pos.

neg.

Rh pos. (D pos.)

neg.

neg.

neg.

Rh neg. (D neg.)

pos.

 

neg.

neg.

 

pos.

neg.

 

neg.

Abklärung im Speziallabor. Im Notfall mit Rh neg. (D neg.) transfundieren.

neg./pos.

neg./pos.

pos.

Direkten Antihumanglobulintest durchführen -> Abklärung im Speziallabor. Im Notfall mit Rh neg. (D neg.) transfundieren.


* Hinweise:
Anti-D-Ansätze nur in direkten Tests durchführen (kein indirekter Antihumanglobulintest!)
–   Für den Befund "Rh pos. (D pos.)" ist entscheidend, dass beide Anti-D-Reagenzien gleich stark positiv reagieren. Übereinstimmend 1+ ist ausreichend. Bei diskrepanter Reaktionsstärke -> Testwiederholung (empfehlenswert: Röhrchentest laut Packungsbeilage). Bei bestätigter Diskrepanz -> Abklärung m Speziallabor.

Vergleichsstudie mit D-Kategoriezellen

D-Kategorie

(Anzahl)

IgM Anti-D (MS-201)
sofort*

Combi Anti-D
sofort*

AGT

DIII

(5)

++++

++++

n.d.

DIV

(4)

+++/++++

+++/++++

n.d.

DVa

(2)

++++

++++

n.d.

DVI

(13)

-

-

+/++/+++/++++

DVII

(5)

+++/++++

+++/++++

n.d.

Rh33
Rh33

(10)
(2)

++++
++/+++

++++
+

n.d.
+

DFR

(2)

-

±

+/++

DBT

(2)

+++/++++

++/+++

n.d.


* = Röhrchentest, sofortige ZentrifugationAGT = indirekter Antihumanglobulintest
n.d. = nicht durchgeführt

Literatur
1.  Wissenschaftlicher Beirat der Bundesärztekammer: Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie), Deutscher Ärzteverlag, Köln (2000)
2.Flegel, W.A., Northoff, H., Wagner, F.F.: Neue Richtlinien zur Blutgruppenbestimmung und Bluttransfusion, MTA 13 (1998)

Anti-C, -c, -E, -e Mono-Type® (1) und  neu  (2)
Unsere Rh-Untergruppenseren sind monoklonale IgM-Antikörper, die von Heterohybridoma produziert werden. Alle Antiseren haben einen niedrigen Proteingehalt, wodurch die Rh-Serenbestimmung bei Patienten mit positivem direktem Coombs-Test erleichtert wird. Den Reagenzien sind keine hochmolekularen Polymere zugesetzt, was eine spezielle Rh-Kontrolle überflüssig macht.

Charakteristika
Starke und stabile Agglutinate im Röhrchen-, Plattentest und auf der Mikrotiterplatte
Ansatz bei Raumtemperatur
Niedriger Proteingehalt erfordert keine spezielle Rh-Kontrolle und erleichtert die Rh-Untergruppenbestimmung bei Patienten mit positivem direktem Coombs-Test.
Unterschiedliche Klone für die erste und zweite Klonreihe.


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